Nachdem ich jetzt 3 wirklich schöne Wochen in Hannover hinter mir habe, möchte ich darüber mal 'was posten:
Mein Praktikum begann gut, nach schon 2 Tagen hatte ich meine ersten Auftritt, auf den ich mich schon mehrere Wochen gefreut habe. Alle redeten mir zu, wie gut ich es doch als Praktikantin hätte, so etwas mitzuerleben, weil die meisten Praktikanten gerademal ein Benefizkonzert miterleben - wenn sie Glück haben. Wenn sie noch mehr Glück haben, dürfen sie dann auch im Orchester mitspielen.
Diese Probleme hatte ich schon alle hinter mir.Erstmal musste ich ein Vorspiel ablegen, wovon ich vorher nichts wusste und auch nicht wirklich drauf vorbereitet war. EGAL. :D
So, nachdem das gelaufen war, hab ich im Orchester mitgespielt.
Es war völlig anders, als ich die Proben in unserem Musikzug gewohnt war - VÖLLIG! Ich hörte nicht, was ich spielte, weil alle um mich herum so laut ihre Stimmen spielten. Die Noten waren mir total unbekannt. "Klasse" dachte ich mir, dass können ja schöne 3 Wochen werden...
Als wir dann noch eine Wette abgeschlossen haben, dass ich versuchen sollte, lauter als der eine aus meinem Register zu spielen, lachte mein Onkel mich schon aus und meinte, dass ich eh keine Chance habe - hatte ich auch nicht.
Es war völlig anders, als ich die Proben in unserem Musikzug gewohnt war - VÖLLIG! Ich hörte nicht, was ich spielte, weil alle um mich herum so laut ihre Stimmen spielten. Die Noten waren mir total unbekannt. "Klasse" dachte ich mir, dass können ja schöne 3 Wochen werden...
Als wir dann noch eine Wette abgeschlossen haben, dass ich versuchen sollte, lauter als der eine aus meinem Register zu spielen, lachte mein Onkel mich schon aus und meinte, dass ich eh keine Chance habe - hatte ich auch nicht.
So versuchte ich dann irgendwie die Proben zu überstehen, ohne einen Trinitus zu bekommen - war schwierig.
So, und dann kam er, der Auftritt bei ProSieben, der Autoball WM von Stefan Raab.
Mit 4 Stunden Schlaf kamen wir in der Lanxess Arena an, weil wir den Tag zuvor noch beim Hessentag waren und dann erst um 3 im Hotel in Köln ankamen, wo wir übernachtet haben.
Wir liefen mit unseren Kameras hinter den Kulissen herum, fanden alles spannend, redeten mit einigen Prominenten, hatten unseren eigenen Cateringbereich - alles super!
Wir liefen mit unseren Kameras hinter den Kulissen herum, fanden alles spannend, redeten mit einigen Prominenten, hatten unseren eigenen Cateringbereich - alles super!
Die Generalprobe startete um 12 und alle Bands probten mehrmals ihren Bühnenauftritt - nicht einmal, nicht zweimal,.... und es hörte nicht auf.
In der Zwischenzeit liefen viele Promis an einem vorbei, hörten hier und da mal zu und plauderten bisschen mit uns, wie z.B. Elton, Stefanie Heinzmann, die Kelly Family, Lena Meyer-Landrut und die Band Muse (dazu noch etwas: ein Typ hat mich im Backstage-Bereich so erwartend angeguckt, bis wir dann auch mit ihm geredet haben. Irgendwie dachte ich mir da schon, dass es ein Promi war, hatte aber keine Ahnung wer das sein könnte, bis dann die Band "Muse" auf der Bühne stand und ich ihn da wieder fand. Es war klasse, mal mit einem von denen geredet zu haben, gerade, weil eine Freundin von mir so ein riesen Fan ist und auch schon ein bisschen wütend auf mich war,... Ungerechtigkeit und so. verständlich. Hannah, sorry! ;-D )
So, jetzt hatten wir noch ca. eine Stunde bis zum Treffen in Uniform, halt fertig.
Mein Onkel und ich waren also noch ein bisschen in Köln unterwegs, schafften es aber mal wieder nicht rechtzeitig in Uniform beim Treffpunkt zu sein, aber immerhin waren wir zum Sendebeginn an Ort und Stelle ;-D
Es war der erste sonnige Tag, und wir durften den in einer Arena verbringen, bzw. waren wir von Betonwänden umgeben. Also nutzen wir die Zeit, die wir draußen sein konnten.
Während der Sendezeit liefen wir mir den VIP-Karten zwischen den Tribühnen herum, setzten uns mal hier, mal da hin un beobachteten alles. Die besten Plätze hatten wir natürlich direkt neben dem Spielfeld, neben den Security-Männern. ;-)
Während der Sendezeit liefen wir mir den VIP-Karten zwischen den Tribühnen herum, setzten uns mal hier, mal da hin un beobachteten alles. Die besten Plätze hatten wir natürlich direkt neben dem Spielfeld, neben den Security-Männern. ;-)
Doch um 2 Uhr nachts war ich dann froh, nach Hause zu fahren und um 6 Uhr morgens dann doch schon da zu sein.
oberster Rang
mit Jan direkt neben dem Spielfeld
Allerdings hatte ich auch wahnsinnig Glück mit meinem Praktikum, da ich noch etliche andere Auftritte wie z.B. Benefizkonzerte mitmachen konnte und daher sehr viel unterwegs war, wie z.B. hier in Schöningen:
Zurückblickend auf das Praktikum war es eine wunderbare Zeit in meinem ganzen Leben.
Klar, war ich nachmittags, wenn ich um 5 Zuhause war, total k.o. nach immerhin 11 Stunden auf den Beinen, aber diese Zeit hat mir total viele Einblicke in diesen Beruf gegeben, nicht zu vergessen die teilweise echt langweiligen und ruhigen Busfahrten, andererseits diese anspruchsvollen Proben und die nervigen Diskussionen mit immer wieder denselben Leuten, wie im Kino!
Totale Gegensätze, viel Spaß, viel Anstrengung, liebe, nette Menschen und den super Kuchen-Mittwoch, Else. :-)









